
Braucht Bestandsabbau eine neue Planungssoftware?
In den meisten Fällen nicht. Die Ursache liegt in Dispositionsparametern und Planungsprozessen, nicht im System. Eine Software wird sinnvoll, wenn Planungsrhythmus und Entscheidungstakt geklärt sind.

20 Minuten. Wir klären, welches Ziel in Ihrer Situation verbindlich erreichbar ist.
Was ein Systemwechsel löst und was nicht
Problem | Löst eine neue Software? |
|---|---|
Der Planungsprozess ist geklärt und die manuelle Pflege wird zum Engpass | ja, hier ist eine Software die richtige Antwort |
Niemand sieht, welcher Artikel wie lange ohne Bewegung liegt | teilweise, oft reicht ein Bericht auf vorhandenen Daten |
Mindestabnahmemengen aus Rahmenverträgen laufen weiter, obwohl der Absatz gefallen ist | nein, das ist ein Abstimmungstakt |
Losgrößen folgen historischen Rüstzeiten, die längst nicht mehr gelten | nein, die Werte müssen neu bestimmt werden |
Sicherheitsbestände sind nie an die tatsächliche Bedarfsschwankung angepasst worden | nein, die Regel muss entschieden werden, nicht das Werkzeug |
Warum die Reihenfolge über die Wirkung entscheidet
Eine Software führt einen Prozess aus. Sie erzeugt keinen. Wenn Planungsrhythmus, Dispositionsregeln und Entscheidungstakt nicht geklärt sind, digitalisiert ein neues System einen Prozess, der noch nicht funktioniert. Das Ergebnis ist derselbe Bestand, schneller berechnet.
Der praktische Unterschied ist die Zeit. Eine Parameteranpassung wirkt je Bestandsart in zwei bis acht Wochen. Eine Systemeinführung braucht Quartale, bindet dabei die Fach- und Führungskräfte, die für die Umsetzung gebraucht werden, und beantwortet die Frage, welche Regel gelten soll, weiterhin nicht.
Wir empfehlen eine Planungssoftware, wenn der Prozess steht und die Pflege zum Engpass wird. In dieser Reihenfolge lässt sich auch begründen, welche Funktionen gebraucht werden. In der umgekehrten entscheidet der Anbieter über den Prozess.
Wovon die Antwort tatsächlich abhängt
Drei Fragen führen zur Entscheidung. Sind die Ausgangswerte je Artikelsegment bekannt oder müssten sie erst erhoben werden?
Existiert ein Abstimmungstakt zwischen Vertrieb, Supply Chain und Produktion, oder ist die Planung eine Sammlung von Einzelmeinungen?
Und ist geklärt, wer eine Bestandsentscheidung trifft, wenn Liefertreue und Kapitalbindung gegeneinander stehen?
Wo diese drei Antworten fehlen, kostet ein Systemwechsel Zeit und löst nichts. Wo sie vorliegen, ist eine Software das Werkzeug, das das Erreichte hält.
Ein Hersteller elektrischer Komponenten hatte über Jahre in neue Software und in die Ausbildung der Mitarbeiter investiert.
Der Bestand lag trotzdem bei 45 Tagen Reichweite. Der Hebel lag nicht im System, sondern in den Dispositionsparametern je Standort. Der Bestand sank in drei Monaten um 3,1 Millionen Euro.
Die genannten Werte wurden in den Programmen realisiert und vom Controlling der Kunden bestätigt — es handelt sich nicht um identifizierte Potenziale. Was in Ihrem Unternehmen erreichbar ist, sagen wir nach der Analyse.

3,1 Mio. € weniger Lagerbestand nach 3 Monaten
durch mehr Exzellenz in Planung
Ausgangssituation
Das Unternehmen wird durch eine Private Equity gehalten, die der Geschäftsführung das Ziel gesetzt hatte, den Lagerbestand um 30% zu senken. Wessel hatte in den letzten Jahren kontinuierlich in neue Software und Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert. Trotzdem lag der Lagerbestand auf einem Niveau von 45 Tagen Reichweite.
Ergebnisse der Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit startete unmittelbar am Standort Polen, wo der Ideal-Prozess entwickelt und anschließend mit den Standorten China und Deutschland verfeinert wurde. Auch wenn Software und Prozesse auf einem modernen Stand waren, fehlte ein Optimum aus Systemperspektive – hierin lag der größte Hebel. Gemeinsam mit einem globalen Team wurden die Parameter je Standort optimal auf die jeweilige Situation eingestellt. Anschließend wurde nur noch darauf gewartet, dass sich der Lagerbestand automatisch einpendelte.
Highlights
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Deutlich messbare Ergebnisse nach 4 Wochen
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Das Unternehmen arbeitet selbstständig an weiteren Verbesserungen weiter
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Führungskräfte, die Ihre Bereiche unter Kontrolle haben

Volker Ritzert
CEO der Wessel-Werke
Marktführer für elektrische Staubsaugerdüsen
Wenn Bestand Liquidität bindet, die Sie anders einsetzen wollen
Im Fit-Check klären wir in 20 Minuten, ob sich daran kurzfristig etwas ändern lässt.























