LEANOVATIVEConsulting
Illustratives Motiv: Materialversorgung und Lager in einem modernen Industriebetrieb

Bestandsoptimierung für den produzierenden Mittelstand

Bestände senken.
Liefertreue steigern.

Wir lösen den Widerspruch zwischen vollen Lagern und fehlenden Teilen. Mit abgestimmter Planung, wirksamer Disposition und einem Materialfluss, der Ihre Kunden zuverlässig versorgt.

Erfahrung, auf die Unternehmen vertrauen.

Panasonic
Johnson Controls
Adient
TE Connectivity
ADV Manufacturing
RWE
Rolls-Royce
rubo
ZF Lenksysteme
Bosch
BMW
REICH
WITTENSTEIN
Caramba
Mäurer & Wirtz
dalli group
CENTA
BECHEM Lubricants
MM Gravure
Wessel-Werk
Schütz Kunststofftechnik
APA GmbH
ATEC Pharmatechnik
SF Express
NOX Cycles

Ihre Ausgangslage

Zu viel auf Lager.
Zu wenig zum richtigen Zeitpunkt.

Bestand allein schafft keine Versorgungssicherheit. Entscheidend ist, welches Material wo und wann verfügbar ist.

01

Das Lager ist voll. Trotzdem fehlen Teile.

Kapital steckt in langsam drehenden Artikeln. Dringende Bedarfe lassen sich dennoch nicht bedienen.

02

Aufträge überholen sich gegenseitig.

Umplanungen, Eilbestellungen und Sonderfahrten halten den Betrieb am Laufen, machen ihn aber nicht verlässlicher.

03

Parameter passen nicht mehr zum Geschäft.

Sicherheitsbestände, Losgrößen und Wiederbeschaffungszeiten stammen aus einer anderen Bedarfssituation.

04

Nach dem Abbau wächst der Bestand wieder.

Offene Bestellungen, neue Fertigungslose und unklare Verantwortung füllen die freigewordenen Plätze erneut.

Warum reiner Bestandsabbau nicht reicht

Weniger Bestand braucht
eine bessere Steuerung.

Bestandsoptimierung verbindet Kapitalbindung und Lieferfähigkeit. Wir beseitigen die Ursachen für Überbestand und schützen die Versorgung dort, wo sie kritisch ist.

Pauschaler Abbau erzeugt neue Fehlteile.

Wer jeden Artikel gleich behandelt, kürzt auch die Bestände, die Ihre Versorgung tatsächlich absichern.

Unsere Antwort

Bestände nach Bedarf differenzieren.

Verbrauch, Schwankung, Lieferzeit und Kritikalität bestimmen den passenden Zielbestand je Artikel.

Lokale Ziele blockieren den Materialfluss.

Große Einkaufsmengen und lange Fertigungslose sehen lokal günstig aus. Sie binden Kapital und verlängern Durchlaufzeiten.

Unsere Antwort

Die gesamte Kette abstimmen.

Einkauf, Planung, Fertigung und Vertrieb richten ihre Entscheidungen am Kundenbedarf aus.

Ein Abbauplan verändert noch keine Routine.

Ungeklärte Fehlmengen und unveränderte Bestellregeln bringen die alten Bestände zurück.

Unsere Antwort

Die neue Steuerung verankern.

Disposition im Alltag befähigen, Abweichungen früh erkennen und Maßnahmen verbindlich nachhalten.

So wird Bestandsabbau dauerhaft wirksam.

  • Zielbestände differenzieren
  • Nachversorgung abstimmen
  • Durchlaufzeiten verkürzen
  • Lieferzusagen absichern
  • Disposition befähigen
Was bedeutet Bestandsoptimierung?

Bestandsoptimierung richtet Rohmaterial, Umlaufbestand und Fertigwaren auf den tatsächlichen Bedarf und die notwendige Versorgungssicherheit aus. Dazu gehören belastbare Planungsdaten, passende Dispositionsparameter, kurze Durchlaufzeiten und ein wirksamer Umgang mit Überbeständen.

Bestand reduzieren und Liefertreue erhöhen sind deshalb ein gemeinsamer Steuerungsauftrag. Ein niedrigerer Lagerwert ist nur dann sinnvoll, wenn die benötigten Artikel rechtzeitig verfügbar bleiben.

Unser Ansatz

Den Bestand senken.
Den Materialfluss stärken.

Sechs Hebel greifen ineinander. Wählen Sie ein Feld, um die konkreten Maßnahmen zu sehen.

Technische Gesamtdarstellung der Handlungsfelder für lagerbestand abbauen

Wählen Sie einen Hebel. Die Maßnahmen öffnen sich hier.

Verbrauch und Schwankung

Bedarf verstehen

  1. 01

    Artikel segmentieren

    Verbrauchswert, Regelmäßigkeit, Kritikalität und Lebenszyklus gemeinsam auswerten. Für unterschiedliche Artikel unterschiedliche Regeln festlegen.

  2. 02

    Nachfrage bereinigen

    Einmaleffekte, Ersatzbedarfe und nicht mehr benötigte Varianten erkennen. Absatzannahmen mit Vertrieb und Auftragslage abgleichen.

  3. 03

    Zielservice festlegen

    Versorgungsziele je Segment vereinbaren. Hohe Kritikalität gezielt absichern statt jedes Material gleich hoch zu bevorraten.

Sicherheit und Bestellregel

Bestände ausrichten

  1. 01

    Parameter überprüfen

    Lieferzeiten, Sicherheitsbestände, Mindestmengen und Rundungswerte gegen die tatsächlichen Verhältnisse prüfen.

  2. 02

    Losgrößen abstimmen

    Bestell- und Fertigungslose aus Verbrauch, Rüstaufwand, Wiederbeschaffung und verfügbarem Lagerplatz ableiten.

  3. 03

    Änderungen kontrolliert einführen

    Neue Parameter zunächst für einen abgegrenzten Artikelumfang erproben. Bestand, Fehlteile und Nachbestellungen gemeinsam beobachten.

Bestellungen und Versorgung

Zufluss steuern

  1. 01

    Offene Bestellungen prüfen

    Bestätigte Mengen und Termine mit Nettobedarf und vorhandenem Bestand abgleichen. Änderungen mit Lieferanten verbindlich abstimmen.

  2. 02

    Lieferfähigkeit absichern

    Schwankende Wiederbeschaffungszeiten und kritische Materialien sichtbar machen. Geeignete Absicherungen je Lieferant vereinbaren.

  3. 03

    Nachschub passend takten

    Lieferfrequenzen, Abrufe und Verpackungseinheiten an den Verbrauch anpassen. Eilbestellungen anhand ihrer Ursachen reduzieren.

Umlaufbestand und Engpass

Durchlauf verkürzen

  1. 01

    Freigabe begrenzen

    Nur Aufträge in die Fertigung geben, für die Material und Kapazität vorhanden sind. Warteschlangen vor Engpässen gezielt begrenzen.

  2. 02

    Lose und Rüstfolgen verbessern

    Rüstzeiten und Losgrößen gemeinsam bearbeiten. Zwischenbestände und unnötige Transporte im Wertstrom abbauen.

  3. 03

    Prioritäten stabilisieren

    Aufträge nach abgestimmten Regeln steuern. Die Folgen von Eilaufträgen und Terminverschiebungen transparent machen.

Verbrauch und Verwertung

Überbestand abbauen

  1. 01

    Abbaupfade vereinbaren

    Verbrauch, Umlagerung, Rückgabe und Verwertung je Artikel prüfen. Nicht mehr benötigte Ware von strategischen Reserven unterscheiden.

  2. 02

    Nachversorgung unterbrechen

    Für Überbestände weitere Beschaffung und Fertigung gezielt begrenzen, soweit Kundenverpflichtungen und Versorgung es zulassen.

  3. 03

    Wirkung sauber trennen

    Tatsächlich vermiedene Beschaffung als Liquiditätseffekt verfolgen. Wertberichtigungen und Verschrottung separat ausweisen.

Zusagen und Regelkreis

Liefertreue sichern

  1. 01

    Termine belastbar zusagen

    Kundenbedarf mit Materialverfügbarkeit, realistischen Durchlaufzeiten und Engpasskapazität abgleichen.

  2. 02

    Kennzahlen gemeinsam führen

    Bestandswert, Reichweite, Fehlteile, Rückstand und Liefertreue zusammen betrachten. Bezugsdatum und Messlogik eindeutig festlegen.

  3. 03

    Verantwortung verankern

    Kurze Regeltermine, Eskalationswege und klare Maßnahmenverantwortung einführen. Disponenten und Führungskräfte in der Anwendung befähigen.

Gemeinsames Ziel

Weniger Kapitalbindung.
Verlässlichere Lieferzusagen.

Schematischer Zusammenhang, keine garantierte Einsparung. Zielbestände und Versorgungsniveau werden aus Ihren Daten abgeleitet. Kapitalfreisetzung und GuV-Effekt werden getrennt bewertet.

Kundenprojekte

Zusammen umgesetzt.
Im Ergebnis sichtbar.

Veröffentlichte Projekte mit belegtem Bestandsabbau. Die Ergebnisse gelten für den jeweiligen Projektumfang und sind keine Prognose für Ihr Unternehmen.

Industrieproduktion, 6 Monate

Wessel-Werk

Planung, Logistik und Fertigung gemeinsam weiterentwickelt.

+20 %Produktivität
−32 %Lagerbestand

Veröffentlichte Ergebnisse nach sechs Monaten; Programmeinstieg im Werk Polen.

Zum Kundenprojekt
Ausgangslage und Umsetzung
Ausgangslage
Produktivität und Liquidität verbessern; die Lieferfähigkeit im Blick behalten.
Gemeinsam verändert
Fabriklayout und Logistik umgestalten, Planung und Disposition verbessern sowie Shopfloor-Management verankern.
GG: Einblick in das Shopfloor-Management
GG, Einblick in die Projektarbeit

Kabelindustrie, 9 Monate

GG, Gebauer & Griller

Segmentierte Fertigung und abgestimmte Planung.

+26 %Produktivität
−32 %Lagerbestand

Veröffentlichte Ergebnisse nach neun Monaten am Standort Österreich.

Zum Kundenprojekt
Ausgangslage und Umsetzung
Ausgangslage
Liquidität freisetzen und die Produktivität am Standort Österreich steigern.
Gemeinsam verändert
Fertigung segmentieren, Losgrößen und Kapazitäten abstimmen sowie Rüstzeiten und Mitarbeitereinsatz verbessern.

Kundenstimmen

Was unsere Kunden sagen.

Zusammenarbeit,
die wirkt.

Gebauer & Griller

„Für Themen rund um Planung und Operative Exzellenz kann ich Leanovative nur empfehlen – ich kenne keine Beratung die stärker in der Umsetzung ist.“

Harald BuehrenCOO Gebauer Griller

Adient

„Wir haben unsere Fabrik in 10 Monaten vollständig umgebaut. Mehr Output, mehr Qualität und weniger Lagerbestand“

Sandor PakaiWerkleiter

BEMERS

„Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich unsere Bestände in kurzer Zeit so drastisch senken lassen.“

Thomas KnauffCommercial Director

Wessel-Werk

Aus der veröffentlichten Kundenreferenz

Deutlich messbare Ergebnisse nach 4 Wochen. Das Unternehmen arbeitet selbstständig an weiteren Verbesserungen weiter.

Volker RitzertCEO der Wessel-Werke

Kundenprojekt ansehen

Gebauer & Griller

Aus der veröffentlichten Kundenreferenz

Jährlich 1 Mio. € selbstständige Einsparung durch Problemlösungsmeetings. Kurzfristige Reaktion auf Abwesenheit ohne zusätzliches Personal durch Flex-System.

Antoine van HorenManaging Director Österreich

Kundenprojekt ansehen
Harald Buehren, Gebauer & Griller
Svenja Vonderhagen, Senior Managerin bei LEANOVATIVE Consulting
Svenja VonderhagenSenior Managerin, LEANOVATIVE Consulting

Ihr nächster Schritt

Wie viel Bestand braucht Ihre Lieferfähigkeit?

Wir besprechen, wo Ihr Bestand gebunden ist, warum Teile fehlen und welcher Einstieg zu Ihrer Situation passt.

Für das Erstgespräch genügen Ihre aktuelle Herausforderung und ein Überblick über Ihre Lieferkette. Gemeinsam grenzen wir Ziel, Handlungsbedarf und den nächsten Schritt ein.

Planung, Disposition und Materialfluss gemeinsam verbessern

Abgrenzung zu anderen Beratungsansätzen

Was uns von reiner
Konzeptberatung unterscheidet.

Unser Schwerpunkt: vermeidbare Bestände abbauen und Ihre Lieferfähigkeit gleichzeitig absichern. Dafür verbinden wir die Datenanalyse mit Entscheidungen und Umsetzung im Betrieb.

Worauf es ankommtBei einem reinen KonzeptauftragUnser Umsetzungsansatz

Ergebnisauftrag

KonzeptauftragAnalyse und Handlungsempfehlung

LEANOVATIVE

Nachweisbare Kapitalfreisetzung

Wir verfolgen Bestandsabbau, vermiedene Nachbeschaffung und Versorgungssicherheit gemeinsam. Abschreibungen auf Altbestände zählen wir nicht als freigesetzte Liquidität.

Umfang

KonzeptauftragEine Funktion oder einen Prozess optimieren

LEANOVATIVE

Zusammenhänge mitdenken

Wir verbinden Vertrieb, Einkauf, Planung und Fertigung. Parameteroptimierung und Altbestandsabbau betrachten wir immer mit ihren Folgen für die Lieferkette.

Veränderung

KonzeptauftragKonzept an die Organisation übergeben

LEANOVATIVE

Menschen in der Umsetzung mitnehmen

Wir erklären den Handlungsbedarf, beteiligen die Betroffenen und üben neue Abläufe gemeinsam mit Ihren Teams ein.

Verankerung

KonzeptauftragAbschluss mit dem Maßnahmenplan

LEANOVATIVE

Ergebnisse dauerhaft absichern

Standards, Verantwortlichkeiten und kurze Regelkreise machen die Verbesserung im Alltag tragfähig.

Der nächste Schritt

Hebelanalyse: eine belastbare Entscheidung in zehn Arbeitstagen.

18.500 €

Festpreis inklusive Nebenkosten für einen Standort

Definierter Umfang

  • End-to-End-Prozessanalyse mit Software- und Parameter-Check
  • Wertstromanalyse für einen Hauptwertstrom
  • Potenziale für Bestand, Lieferverzug, Durchlaufzeit und Fehlteile
  • Potenzialvalidierung, 90-Tage-Roadmap, Sofortmaßnahmen und Abschlusspräsentation

Ein Manager. Ein Consultant.

Zehn Arbeitstage vom Kick-off bis zur Abschlusspräsentation.

Kommen wir nach der Datenprüfung selbst zu dem Schluss, dass kein sinnvoller Umfang vorliegt, fahren wir nicht hin und erstatten die Zahlung vollständig.

Erstgespräch buchen

SCM50/5

Planung und Materialfluss gemeinsam verändern.

  1. 01

    Analyse und Konzept

    Bestandsstruktur, Fehlteile und Materialfluss untersuchen.

  2. 02

    Maßnahmenplan

    Potenziale, Verantwortliche und Umsetzungstermine zusammenführen.

  3. 03

    Beschaffung korrigieren

    Parameter, offene Bestellungen und Mindestmengen prüfen.

  4. 04

    Durchlaufzeiten reduzieren

    Warten und unnötige Auftragsbestände im Prozess abbauen.

  5. 05

    Losgrößen optimieren

    Bedarf, Rüstaufwand und Bestandswirkung gemeinsam bewerten.

  6. 06

    Absatzplanung verknüpfen

    Marktbedarf und operative Planung regelmäßig abstimmen.

  7. 07

    Kapazitätsplanung absichern

    Material und Kapazität für einen ausführbaren Plan zusammenführen.

  8. 08

    Nachhaltigkeit absichern

    Kennzahlen, Standards und Fähigkeiten im Team verankern.

Schritte der Zusammenarbeit

Vom Bestandsbild
zur verlässlichen Versorgung.

01

Bestand und Fehlteile verstehen

Wir analysieren Bestandsstruktur, Verbräuche, offene Bestellungen und Rückstände. Vor Ort prüfen wir, wo Material wartet und warum Teile fehlen.

02

Hebel im Pilot umsetzen

Wir wählen einen passenden Artikel- oder Wertstromumfang aus. Gemeinsam verändern wir Parameter, Nachschubregeln und Auftragssteuerung.

03

Wirkung ausweiten und sichern

Wir prüfen Bestand, Fehlteile und Liefertreue, passen Regeln an und übertragen bewährte Lösungen. Ihr Team übernimmt die dauerhafte Steuerung.

Das erste Gespräch vereinbaren ↗

Über LEANOVATIVE Consulting

Industrie verstehen.
Veränderung umsetzen.

Wir begleiten produzierende Unternehmen dabei, ihre Kosten zu senken, Kapital freizusetzen und ihre Leistung verlässlich zu erbringen.

Unser Team verbindet mehrjährige Industrieerfahrung mit Beratung und gemeinsamer Umsetzung vor Ort. Wir arbeiten mit Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitenden an Lösungen, die wirtschaftlich wirken und im Alltag funktionieren.

LEANOVATIVE kennenlernen ↗

Ihre Ansprechpartner

Mit diesen Menschen arbeiten Sie.

Kenneth Hytrek

Managing Partner

Kenneth Hytrek

5 Jahre bei der Leoni AG im Bereich Operations, Supply Chain & Lean; anschließend im Sales bei Brunel. Gründer und Geschäftsführer von LEANOVATIVE Consulting.

Fokus: Batteriesysteme, Automotive und Kabelindustrie, Maschinenbau

hy@leanovative.de ↗

Svenja Vonderhagen

Senior Managerin

Svenja Vonderhagen

10 Jahre Erfahrung u. a. bei Amtec Maschinenbau, Maxim und LEANOVATIVE Consulting

Fokus: Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Batteriesysteme ​ ​ ​

vo@leanovative.de ↗

Yannick Thiemann

Manager

Yannick Thiemann

10 Jahre Erfahrung u. a. bei REWE Group, b-k-p Consulting und LEANOVATIVE Consulting

Fokus: Maschinenbau und Spritzguss ​ ​

th@leanovative.de ↗

Bestandsabbau mit gesicherter Versorgung

Im Mittelpunkt stehen überschüssige Rohmaterialien, unfertige Erzeugnisse und Fertigwaren. Wir unterscheiden kurzfristig abbaubare Bestände von den Regeln, die laufend neue Überbestände erzeugen. Lieferfähigkeit und freigesetztes Kapital werden gemeinsam bewertet.

Dispositionsregeln und Bestellparameter Working Capital über Bestände hinaus

Vor dem Einstieg

Ihre Fragen zu Bestand und Liefertreue.

Wie lassen sich Lagerbestand und Liefertreue gleichzeitig verbessern?

Indem Überbestand und Versorgungsrisiko je Artikel getrennt betrachtet werden. Weniger unnötige Mengen schaffen Übersicht und reduzieren Warteschlangen. Kritische Materialien erhalten passende Absicherungen. Neue Regeln werden zunächst erprobt und anhand von Bestand, Fehlteilen und Liefertreue überprüft.

Welche Bestandsarten betrachten Sie?

Rohmaterial und Kaufteile, Umlaufbestand in der Fertigung sowie Fertigwaren. Zusätzlich prüfen wir offene Bestellungen, reservierte Mengen, Konsignationsbestände und obsolete Artikel, soweit sie für Ihren Betrieb relevant sind.

Bedeutet Bestandsabbau automatisch mehr Gewinn?

Nein. Durch Verbrauch bei geringerer Nachbeschaffung kann Kapital freigesetzt werden. Eine Abschreibung oder Verschrottung verringert den bilanziellen Bestand, erzeugt aber nicht denselben Zahlungsmittelzufluss. Laufende Kosten- und Ergebniseffekte betrachten wir separat.

Welche Daten brauchen wir zum Start?

Hilfreich sind Bestände und Bewegungen je Artikel, Verbrauchshistorien, offene Kunden- und Lieferantenaufträge, Dispositionsparameter, Lieferzeiten und Stücklisten. Wir klären zunächst, welche Daten belastbar verfügbar sind; ein perfekt aufbereitetes System ist keine Voraussetzung für das Erstgespräch.

Müssen wir dafür unser ERP-System ersetzen?

Nicht grundsätzlich. Viele Ursachen liegen in Parametern, Stammdaten, Entscheidungsregeln und Arbeitsweisen. Wir beginnen mit Ihrem vorhandenen System und bewerten zusätzliche Software erst dann, wenn ein konkreter Bedarf erkennbar ist.

Wie schützen Sie unsere Lieferfähigkeit während des Abbaus?

Wir legen Versorgungsziele und kritische Artikel fest, prüfen offene Verpflichtungen und verändern Regeln kontrolliert. Fehlteile, Rückstände und Liefertermine werden parallel zum Bestand verfolgt. Bei Abweichungen werden Maßnahmen angepasst.

Wann werden erste Effekte sichtbar?

Das hängt unter anderem von Verbrauch, offenen Bestellungen, Wiederbeschaffungszeiten und Umsetzbarkeit der Maßnahmen ab. Bereits disponierte Mengen können kurzfristige Effekte begrenzen. Deshalb planen wir den Abbaupfad entlang dieser Rahmenbedingungen und garantieren keinen pauschalen Zeitraum.

Wie messen Sie Liefertreue und Bestandswirkung?

Wir vereinbaren eine einheitliche Messlogik: beispielsweise die termingerechte Lieferung gegen den bestätigten Termin, ergänzt um Vollständigkeit. Bestandswert und Reichweite betrachten wir zusammen mit Fehlteilen und Rückstand. Mengen-, Preis- und Sortimentsänderungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Wie beginnt die Zusammenarbeit?

Im Erstgespräch klären wir Problem, Ziel und einen sinnvollen Untersuchungsumfang. Anschließend vereinbaren wir Datenbasis, Ansprechpartner und ein Vorgehen für Analyse, Pilot und Umsetzung. Der Aufwand richtet sich nach dem vereinbarten Umfang.

Unsere Hauptleistung Logistik

Bestandsabbau und Materialfluss zusammendenken.

Passende Nachschubregeln brauchen geeignete Lagerplätze, klare Übergaben und eine zuverlässige Versorgung der Verbrauchsorte.

Logistik optimieren →