Reale Kapazität statt Soll-Verfügbarkeit.
Schichtbesetzung, Rüstfolgen und Störungen gehören in das Kapazitätsmodell. Wir prüfen die Annahmen gegen tatsächliche Auftragsverläufe.

Beratung für den produzierenden Mittelstand
Wir stimmen Aufträge, Material und Kapazität aufeinander ab. Damit Ihre Fertigung verlässlich arbeitet und weniger ungeplante Eingriffe braucht.
Produktionsplanung und Fertigungssteuerung
Ihre Ausgangslage
Das Problem ist selten ein fehlender Terminplan. Häufig werden Aufträge eingeplant, obwohl Material, Personal oder Engpasskapazität noch nicht gesichert sind.
Wir verfolgen reale Aufträge durch Ihren Betrieb und prüfen, an welcher Stelle Plan und Ausführung auseinanderlaufen.
Eilaufträge verdrängen vereinbarte Reihenfolgen. Vertrieb und Fertigung arbeiten mit unterschiedlichen Prioritäten.
Fehlteile, Werkzeuge oder ungeklärte Unterlagen blockieren bereits eingeplante Arbeit.
Die Planung rechnet mit Kapazität, die wegen Rüstzeiten, Ausfällen oder Personalbesetzung nicht verfügbar ist.
Wartende Aufträge verlängern die Durchlaufzeit und binden Kapital, ohne den Durchsatz zu erhöhen.
Bevor wir Planungssysteme verändern, klären wir die Regeln, nach denen Ihr Betrieb Aufträge zusagt, einplant und startet.
Schichtbesetzung, Rüstfolgen und Störungen gehören in das Kapazitätsmodell. Wir prüfen die Annahmen gegen tatsächliche Auftragsverläufe.
Ein Eilauftrag hat Folgen für andere Zusagen. Wir machen diese Folgen sichtbar und legen fest, wer über Änderungen entscheidet.
Die Freigabe prüft Material, Werkzeuge, Unterlagen und Kapazität. So wächst der Umlaufbestand nicht durch Aufträge, die noch warten müssen.
Unser Ansatz
Wählen Sie ein Handlungsfeld, um die konkreten Maßnahmen zu sehen.

Wählen Sie ein Handlungsfeld. Die Maßnahmen öffnen sich hier.
Planung beginnt mit dem tatsächlichen Kundenbedarf, nicht mit mehreren konkurrierenden Terminlisten.
Ein Auftrag darf den Plan nicht nur rechnerisch erfüllen. Die benötigten Komponenten müssen rechtzeitig verfügbar sein.
Die begrenzende Ressource gibt vor, welche Lieferzusagen ausführbar sind.
Termintreue, Rüstaufwand und Bestände müssen gemeinsam bewertet werden.
Mehr gestartete Aufträge erzeugen nicht automatisch mehr Ausbringung.
Rückmeldungen müssen rechtzeitig kommen, damit der Plan auf tatsächlichen Fortschritt reagieren kann.
Ein besserer Plan muss im Tagesgeschäft bestehen. Diese Arbeitsergebnisse werden im Pilot gemeinsam mit Ihrem Team erprobt.
Engpässe, Schichten, Qualifikationen und Rüstzeiten sind nachvollziehbar abgebildet.
Prüfung: Planstunden gegen Ist-VerlaufDas Team weiß, welcher Auftrag wann starten darf und wer Änderungen entscheidet.
Prüfung: Planerfüllung und EilaufträgePlanung und Fertigung bewerten Abweichungen mit denselben Informationen.
Prüfung: Termintreue und DurchlaufzeitWeniger Sonderaufwand wird von freigesetztem Bestandskapital getrennt bewertet.
Prüfung: Zusatzkosten und UmlaufbestandKundenstimme
„Für Themen rund um Planung und Operative Exzellenz kann ich Leanovative nur empfehlen – ich kenne keine Beratung die stärker in der Umsetzung ist.“
Harald BuehrenCOO Gebauer Griller
So arbeiten wir zusammen

Wir verfolgen ausgewählte Aufträge durch die Fertigung und prüfen Daten, Engpässe und tägliche Eingriffe.
Ergebnis: priorisierte Ursachen und abgegrenzter Pilot.Planung, Fertigung und Materialwirtschaft vereinbaren Kapazitätsmodell, Reihenfolge und Startkriterien.
Ergebnis: ein umsetzbares Planungs- und Steuerungskonzept.Ihr Team plant reale Aufträge nach den neuen Regeln. Wir begleiten Entscheidungen und korrigieren, was nicht funktioniert.
Ergebnis: im Tagesgeschäft geprüfte Regeln und Messwerte.Verantwortliche übernehmen Routinen, Kennzahlen und Eskalationen. Weitere Bereiche folgen auf Basis der Pilot-Erfahrungen.
Ergebnis: Standards, Zuständigkeiten und Rollout-Entscheidung.Wir benötigen die Mitarbeit von Planung, Fertigung und Materialwirtschaft sowie Zugriff auf Auftrags- und Kapazitätsdaten. Umfang, Zeitrahmen und interne Verfügbarkeit vereinbaren wir vor dem Start. Bestehende Systeme nutzen wir, soweit sie die benötigte Logik abbilden.
Wir priorisieren vermeidbare Sonderaufwände, Wartezeiten und Bestände. Potenziale werden gegen Ihre Ausgangsdaten bewertet.
Planer, Meister und Schnittstellen arbeiten an den neuen Regeln mit. Wir begleiten die Anwendung, bis Probleme eigenständig gelöst werden.
Erst wird geklärt, was die Planung leisten muss. Daraus leiten wir Anforderungen an ERP, MES oder APS ab.

Produktionsplanung optimieren: realistische Pläne und klare Freigaben
Wir klären, welche Rolle Material, Kapazität, Reihenfolgen und tägliche Eingriffe bei Ihren Planabweichungen spielen.
Im Erstgespräch grenzen wir Handlungsbedarf, Ziel und einen sinnvollen nächsten Schritt ein. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation genügt für den Einstieg.
Mehrjährige Industrieerfahrung, Fabriksteuerung, Effizienzprogramme im Mittelstand
Die Produktionsplanung übersetzt Aufträge in eine realistische Reihenfolge mit verfügbarem Material und nutzbarer Kapazität. Übergreifende Entscheidungen zu Absatz und Versorgung gehören in einen abgestimmten Planungszyklus; operative Bestellparameter in die Disposition.
Vor dem Einstieg
Leistungsumfang, Systeme und Zusammenarbeit auf einen Blick.
Die Beratung umfasst Auftragsprioritäten, Materialverfügbarkeit, Kapazitätsplanung, Reihenfolgen, Auftragsfreigabe und tägliche Fertigungssteuerung. LEANOVATIVE prüft die bestehende Logik anhand realer Aufträge, entwickelt mit Ihrem Team neue Regeln und erprobt diese in einem abgegrenzten Produktionsbereich.
Produktionsplanung legt fest, welche Aufträge mit welchen Ressourcen und Terminen bearbeitet werden sollen. Fertigungssteuerung setzt diesen Plan um: Sie gibt Aufträge frei, verfolgt den Fortschritt und entscheidet bei Abweichungen. Beide müssen mit derselben Auftrags- und Kapazitätsbasis arbeiten.
Nicht zwingend. Zunächst prüfen wir Planungslogik, Datenqualität und Restriktionen. Danach bewerten wir, welche Anforderungen Ihr vorhandenes ERP, MES oder APS bereits abdeckt. Eine Softwareergänzung ist dann sinnvoll, wenn sie eine konkret benötigte Funktion wirtschaftlich bereitstellt.
Offene Aufträge, Lieferzusagen, Arbeitspläne, Rüst- und Bearbeitungszeiten, Materialverfügbarkeit und Schichtkalender bilden die Grundlage. Rückmeldungen zu Fertigungsfortschritt, Ausfällen und tatsächlichen Zeiten helfen, Planannahmen zu überprüfen. Datenlücken werden in der Diagnose ausdrücklich erfasst.
Ja, die Planungslogik muss jedoch zum Fertigungstyp passen. Bei Variantenfertigung sind Rüstfamilien und gemeinsam genutzte Ressourcen wichtig. Bei Einzelfertigung kommen auftragsspezifische Arbeitsfolgen und technische Freigaben hinzu. Der Pilot zeigt, welche Detailtiefe im Tagesgeschäft beherrschbar ist.
Dauer und Kosten hängen von Fertigungstyp, Anzahl der Bereiche, Datenqualität und gewünschtem Umfang ab. Nach der ersten Eingrenzung vereinbaren wir einen definierten Leistungsumfang, die benötigte interne Mitarbeit und einen Zeitrahmen. Ein abgegrenzter Pilot ermöglicht einen gezielten Einstieg.
Wir vereinbaren eine Ausgangsbasis für Planerfüllung, Termintreue, Durchlaufzeit und Umlaufbestand. Wirtschaftlich betrachten wir zum Beispiel vermeidbare Sonderfrachten und zusätzliche Schichtkosten. Freigesetztes Kapital aus Beständen wird getrennt von einer Ergebnisverbesserung in der GuV ausgewiesen.
S&OP stimmt Nachfrage, Bestände und Kapazität übergreifend ab. Produktionsplanung übersetzt diesen Rahmen in konkrete Fertigungsaufträge, Reihenfolgen und Freigaben. Abweichungen aus der Fertigung fließen in beide Planungsebenen zurück.